“ mit 21 Rosen bewaffnet machte sich Thomas zu seiner Christina auf, um sie zu fragen, was diese wohl bedeuten könnten „
..

“ und als er wieder nach Hause kam, fragte sein Sohn – und Papa, hast du es gemacht ?“

Und ja, er hatte es gemacht. Er hatte seine Christina nach 21 Jahren wunderbarer Partnerschaft und zwei zauberhaften Kindern gefragt, ob sie Ihn heiraten will. Sie sagte ja, und so kam es nun, dass ich die beiden an diesem tollen Tag begleiten durfte. Die romantische freie Trauung fand auf dem Schwedenstein in Ohorn/Steina statt. Ein magischer Ort, der ganz abgelegen und mitten im Wald ein perfektes Ambiente schuf. Ein „Altar“ war draußen aufgebaut, davor eine lange Sitzreihe. Alle Gäste sollten in erster Reihe sitzen und mit dem Brautpaar gemeinsam die Worte der Traurednerin erleben. Mitten drin : Ich & Tina ;D

Es war wirklich bewegend. Ich hätte nicht gedacht, dass mich derzeit so bewegende Momente so umhauen können. Aber als der Sohn des Paares den Waldweg entlang kam, und ein Schild mit „Papa, jetzt wirds ernst“ hoch hielt, kullerten bei mir schon die ersten Tränen. Natürlich konnte ich mich fangen und habe nur dezent meine Kamera und Brille nass gemacht, aber als dann zum Ende hin die Trauzeugen & Eltern, zusammen mit all‘ den anderen Gästen noch ein selbst(um)geschriebenes Lied sangen, war es dann endgültig um mich geschehen. Es sind genau diese Momente, die mir zeigen, wie sehr ich meinen Job liebe. Dass ich diesen mehr Liebe als Ruhm & Reichtum. Es sind die strahlenden Augen des Bräutigams, wenn er seine Braut zum ersten mal sieht – oder auch die Freudentränchen der Braut, die fließen, wenn sie die Kennenlerngeschichte erneut hört, die mir das Herz höher schlagen lassen.

Nach der Trauung kam der „obligatorische“ Taubenmann. Leider war dieser sehr kurz angehalten, was bestimmt nur ich bemerkte, da ich weiß, wie viel er sonst redet… aber gerade die Kinder genossen es, mal eine weiße Taube streicheln zu können und es entstanden schöne Bilder. Ebenso folgte eine nette Geste des Gasthauses. Sie hatten einen Holzstamm aufgestellt zum sägen – ein gewöhnliches Ritual, aber immer wieder schön. Genau wie im Anschluss ein paar Balloons in den Himmel stiegen und frohe Wünsche ins Haus tragen sollen. All‘ diese Kleinigkeiten wurden von der Gesellschaft mit Herzenswärme beobachtet.

Zum Abschluss des Tages nahm ich die beiden Verliebten mit, um ein paar Bilder nur von Ihnen Beiden zu machen. Leider war es gegen 20Uhr im Wald schon recht düster, weswegen wir uns etwas beeilen mussten. Auch war für die Paarbilder eines der Kinder unauffindbar – das aber werden wir nachholen, und zu einem späteren Zeitpunkt noch mal schöne Familienbilder schießen. Froh war ich jedenfalls, dass ich meine Rauchbomben erneut zum Einsatz bringen konnte – und die Bilder sind super geworden.

Ich hoffe jedenfalls, dass dem Brautpaar – genau wie den Gästen – die Bilder gefallen und wir weiterhin in Kontakt bleiben.
Es war ein toller Tag, und ich bin froh, dass wir so toll integriert worden sind.
<3