Aiman und Leon haben sich online kennengelernt. Kein großes Drama, kein Zufall im Café – sondern ganz ruhig und irgendwie selbstverständlich. Und dann ging alles ziemlich schnell: gemeinsame Interessen, viel Zeit zusammen, Klettern, Bogenschießen – und irgendwann dieses Gefühl, dass es einfach passt.
Geheiratet haben die beiden schon vorher in Kasachstan, Aimans Heimat. Aber ihnen war klar: Sie wollen diesen Moment auch hier noch einmal erleben. Mit Freunden, mit Familie, mit allen, die ihr Leben in Deutschland begleiten.
Die Wahl fiel auf die Johann Elblounge Dresden – direkt an der Elbe, mit einer Dachterrasse, die man hier so schnell nicht vergisst.
Geplant war eine Trauung draußen. Herbst, frische Luft, Blick auf die Elbe.
Am Morgen dann: Regen.
Also Plan B – und der war richtig gut.
Die Trauung wurde nach innen verlegt, was im ersten Moment vielleicht wie ein Kompromiss wirkt. Tatsächlich war es genau das Gegenteil. Es wurde enger, ruhiger, persönlicher. Alle waren näher dran. Und genau das hat man gespürt.
Die beiden haben sich für eine freie Trauung mit Robert Röck entschieden. Und was man über ihn sagen kann: Er macht das nicht „für Hochzeiten“, sondern für Menschen. Seine Art ist ruhig, ehrlich, ohne große Inszenierung. Er erzählt Geschichten so, dass sie sich echt anfühlen – weil sie es sind.
Die Zeremonie hatte viele schöne Momente, aber einer bleibt besonders hängen: das Ringritual. Die Ringe gingen durch alle Reihen, von Hand zu Hand. Jeder konnte einen Gedanken, einen Wunsch mitgeben. Kein großes Spektakel – eher leise. Aber genau deshalb so stark.
Nach der Trauung hörte der Regen auf. Nicht spektakulär, einfach nur genau im richtigen Moment.
Wir sind runter an die Elbe gegangen. Das Gras noch nass, die Luft klar, dieses typische Herbstlicht – weich, ruhig, fast ein bisschen gedämpft.
Für mich als Hochzeitsfotograf Dresden sind das oft die besten Bedingungen. Nicht geschniegelt, nicht perfekt – aber ehrlich. Aiman und Leon mussten nichts darstellen. Sie waren einfach da. Zusammen. Und genau darum geht’s.
Am Nachmittag ging es wieder hoch – auf die Dachterrasse der Johann Elblounge Dresden. Und da kam dann alles zusammen: Sonne, Leute, gute Stimmung.
Es wurde angestoßen, geredet, gelacht.Ein paar Klassiker durften natürlich nicht fehlen:
Baumstammsägen als erstes gemeinsames „Projekt“
Ballons steigen lassen – mit vielen Blicken nach oben
und Reden, die mal leise, mal laut, aber immer ehrlich waren
Was diese Hochzeit besonders gemacht hat, war die Mischung. Unterschiedliche Kulturen, verschiedene Hintergründe – und trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass irgendetwas getrennt ist. Es war einfach ein gemeinsames Fest.
Irgendwann wurde es dunkler, die Musik lauter und die Tanzfläche voller. DJ Sascha Juranek hat genau das richtige Timing gehabt – nie zu viel, nie zu wenig. Die Leute waren sofort da, und sie sind auch geblieben. Bis spät. Sehr spät. Es wurde getanzt, gelacht, gefeiert – so, wie es sein soll.
Am Ende ist es egal, ob alles nach Plan läuft. Das Wetter war an diesem Tag nicht perfekt – aber alles andere schon.
Die Hochzeit in der Johann Elblounge Dresden von Aiman und Leon war persönlich, entspannt und voller echter Momente. Kein großes Inszenieren, kein Druck – sondern einfach ein Tag, der sich richtig angefühlt hat. Und genau das ist es, was für mich als Hochzeitsfotograf Dresden zählt.